Feeds
Artikel
Kommentare

Hamburg 2008!

Das Jahr 2008 hat ganz gut angefangen. Ich habe meinen Job gerne gemacht, auch wenn es immer was zum Meckern gab. Ich bin im Januar in eine WG gezogen. Anfangs glaubte ich, dass es sicherlich ganz gut werden würde. Ich lebte mit zwei Jungs zusammen – Sven und Jonathan. Anfangs lief es auch ganz gut und wir haben uns alle gut verstanden. Da Jonathan meistens auf Dienstreisen war, haben Sven und ich uns schneller und besser angefreundet. Mit Jonathan konnte ich nicht so richtig was anfangen. Dabei hat er mir nie was getan oder sich schlecht gegenüber mir benommen. Ich kam einfach nicht mit seiner Art klar. Bei Sven war soweit alles schick, außer das ich nie ganz einschätzen konnte, ob er mich auch mag oder nur höflich ist. Da beide Jungs irgendwann nur noch selten zu Hause anzutreffen waren und ich mich nach Gesellschaft gesehnt habe, habe ich wieder häufiger bei Tom geschlafen. Auch wenn Tom mir nicht unbedingt die Unterhaltung geboten hat, die ich haben wollte, so war ich dennoch nicht alleine und das wollte ich nun mal nicht sein. Die WG kam mir zudem zunehmend vor wie ein Hotel, unpersönlich, kalt und einsam. Ich wollte also wieder raus und fing an mir eine Wohnung zu suchen. Weiterlesen »

Glücklich

Wenn ich meine geschriebenen Geschichten so durch lese, bekomme ich das Gefühl, dass ich nie etwas schönes in meinem Leben erlebt habe. Das stimmt so natürlich nicht. Es fällt mir vielleicht bei all den negativen Erlebnissen nicht so leicht auch an schöne Momente zu denken aber es gab sie.

Es war also Weinachten 2007 und ich war allein. Allein in Hamburg. Weiterlesen »

Oh du Fröhliche…

Gegen Ende des Jahres (2007) habe ich eine neue Position in meinen Betrieb angenommen. Ich war auf einmal Onlinemarketing Manager. Wow! Das bedeutet natürlich nicht nur mehr Geld und mehr Verantwortung sondern auch ganz klar - noch mehr Arbeit, Weiterlesen »

Depressionen?

Jeder Tag hat ein Ende. Manchmal dauert es zwar länger wieder ins Jetzt zu kommen aber man schafft es. Bei mir selbst stelle ich fest, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die nur im Jetzt leben. Ich schwelge ständig. Meine Gedanken sind oft in der Vergangenheit. Hat das nun was mit Depressionen zu tun, oder ist es eine ganz normale Schlussfolgerung meiner Erlebnisse? Vor kurzer Zeit hat uns die Nachricht erreicht, dass sich Robert Enke das Leben genommen hat, weil er Depressionen hatte, er nicht mehr mit seinem Leben klar kam. Meine Gedanken kreisen seitdem ein wenig. Viele Diagnosen die seitdem in der Presse zirkuliert sind und eine sogenannte Depression darstellen sollen, erinnern mich an meine eigenen Gedanken und auch Handlungen. Aber würde ich mir wirklich freiwillig das Leben nehmen? Ich glaube eher nicht. Dafür habe ich eine zu starke Persönlichkeit, zu viele Dinge in meinem Leben, die ich mir hart erkämpfen musste. Die will ich nicht einfach so aufgeben. Ich breche dafür halt mal aus - schmeiße mich voll mit irgendwelchen Drogen und so, aber bin dann auch wieder froh, wenn ich im Hier und Jetzt bin. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich ein Buch von Ulf Poschardt gelesen, Einsamkeit”! Jeder ist einsam. Doch wer die Einsamkeit bewusst erlebt, wird geradezu euphorisch. Dem kann ich nur zustimmen. Also bin ich nicht depressiv nur weil ich auch mal gern alleine bin und das auch an Tagen wie Weihnachten? Wird die Diagnose manchmal viel zu schnell gemacht? Wir leben in einem Zeitalter, in dem es ein Wunder wäre, wenn man immer auf dem neusten Stand ist, alles kann, alles weiß. Klar, keiner gibt es zu, aber mal ehrlich, wer benutzt in seinem Job nicht heimlich die Google-Suche oder fragt mal schnell einen Freund um Rat. Eine Schwäche zugeben ist das Ende! Wir stehen alle unter einem so enormen Leistungsdruck, da ist es doch kein Wunder, wenn sich unsere Kräfte verabschieden. Immer on sein, nie was verpassen. Neben mir liegt das Buch von Frank Schirrmacher - „Payback”. Ich werde es lesen, aber nicht mehr heute.

Ein zu Hause…

Als ich endlich eingeschlafen bin, ist die Sonne gerade aufgegangen. Lange konnte ich nicht mehr schlafen - zu viel Red Bull und anderes Zeug. Zu dem musste ich selbst in meinem Traum ständig an diesen Typen denken, dem ich nun schon einige Male vor meiner Tür begegnet bin. Ein Fremder, jemand, dessen Stimme ich noch nicht einmal kannte. In meinem Traum begegnete er mir,  er nahm mein Gesicht in seine Hände, küsste mich auf die Stirn, drücke mich an sich. Ich spürte seinen Herzschlag, seinen Atem an meinem Hals. Ich wollte mich so gerne Fallen lassen. Weiterlesen »

Der Hafen

Es ist recht früh in Hamburg, die Sonne ist noch nicht aufgegangen, die Lichter der Kräne am Hafen zeigen mir wieder wie schön Hamburg ist. Ich komme gerade aus einem Club und fühle mich genauso verstrahlt wie Timothy Leary auf seinem ersten Trip. Weiterlesen »

Hamburg

Es hat nicht lange gedauert bis ich nach Hamburg gezogen bin. Hab einen guten Job bekommen und hab mich voll und ganz erst mal auf meine Arbeit gestürzt, ohne auch nur einmal über die letzten Jahre und Monate nachzudenken. Ich war nun also in Hamburg. Allein, ohne Familie, ohne Freunde, ohne Vergangenheit. Ich konnte jemand sein, den ich vorher immer versucht habe zu verstecken, oder einfach nicht frei lassen durfte, weil mein Image könnte ja leiden oder so. Bescheuerte Denkweise, ich weiß. Aber viele kennen das sicherlich auch. Warum ist man so? Weiterlesen »

“Wash Away Those Years”

She came calling
One early morning
She showed her crown of thorns
She whispered softly
To tell a story
About how she had been wronged
As she lay lifeless
He stole her innocence
And this is how she carried on
This is how she carried on

Well I guess she closed her eyes
And just imagined everything’s alright
But she could not hide her tears
‘Cause they were sent to wash away those years
They were sent to wash away those years

My anger’s violent
But still I’m silent
When tragedy strikes at home
I know this decadence Is shared by millions
Remember you’re not alone
Remember you’re not alone

Well if you just close your eyes
And just imagine everything’s alright
But do not hide your tears
‘Cause they were sent to wash away those years
Well if you just close your eyes
And just imagine everything’s alright
But do not hide your tears
‘Cause they were sent to wash away those years
They were sent to wash away those years
Maybe we can wash away those years

For we have crossed many oceans
And we labor in between
In life there are many quotients
And I hope I find the mean
the mean, the mean

Well if you just close your eyes
And just imagine everything’s alright
But do not hide your tears
‘Cause they were sent to wash away those years
Well if you just close your eyes
And just imagine everything’s alright
But do not hide your tears
‘Cause they were sent to wash away those years
Maybe we can wash away those years
I hope that you can wash away those years


Das Leben und ich…

Kleiner Zeitsprung und Tagebucheintrag von Mitte Mai 2007. Langsam komme ich meinem heutigen Leben näher, aber es ist noch ein langer Weg.

Liebes Tagebuch, Weiterlesen »

Urlaub ist vorbei

Wieder zurück aus dem perfektem Urlaub fängt das Leben wieder an.  Und weil ich immer noch Lara bin, natürlich auch mit allem was dazu gehört.

Auf der Arbeit war alles wie immer. Ich hab mein Ding durchgezogen und das auch erfolgreich. In meinem Privatleben war ich mal wieder an dem Punkt, dass ich eine gute Party brauchte. Weiterlesen »

Ältere Artikel »